{"id":2,"date":"2019-12-25T21:41:43","date_gmt":"2019-12-25T21:41:43","guid":{"rendered":"https:\/\/elektroauto.fun\/?page_id=2"},"modified":"2025-01-13T07:32:30","modified_gmt":"2025-01-13T07:32:30","slug":"sample-page","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/elektroauto.fun\/index.php\/sample-page\/","title":{"rendered":"Elektromobilit\u00e4t"},"content":{"rendered":"\n<p>Januar 2025: Die ersten preisg\u00fcnstigen Modelle erscheinen auf dem Markt. Hervorstechen tun die Modelle von Skoda mit einem sehr sch\u00f6nen neuen Design, Ford mit dem E-Puma und Kia mit dem EV3. Leider kosten auch diese Modelle \u00fcber CHF 30&#8217;000.&#8211;. Dennoch scheint die Zeit gekommen, dass E-Autos nicht mehr viel teuerer als Verbrenner zu sein. Heutzutage einen Verbrenner neu zu kaufen scheint ein Risiko zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die kosteng\u00fcnstigen Modelle von Stellantis (Peugeot, Citroen, Opel) werden von Direktimporteuern verscherbelt, ein Neuwagen kostet da kaum mehr als CHF 20&#8217;000.&#8211;. Auch kommt dazu, dass vor allem Modelle von VW hierzulande viel zu teuer sind. So kostete der ID.3 Pro vor kurzem noch CHF 56&#8217;000. Hier ist ein Direktimport aus Deutschland sehr empfohlen. Die grossen Importeure m\u00fcssen sich selbst an der Nase nehmen, wenn immer mehr Direktimporte gekauft werden, siehe z.B. Autodiscount Uster (https:\/\/adu.ch).<\/p>\n\n\n\n<p>Der Occasionsmarkt ist in der Schweiz noch unterentwickelt, die Angst vor verbrauchten Batterien ist gross Allerdings zeigt es sich, dass Modelle von Tesla und der MEB-Plattform des Volkswagenkonzerns sehr alterungsresistent sind. Tesla d\u00fcrfte wohl bald in eine Schieflage angesichts eines mutmasslich irre gewordenen Chefs geraten, da d\u00fcrften m\u00e4chtige Rabatte anstehen. Bei der Marke Tesla k\u00f6nnte aber auch ein Direktimport von Gebrauchtwagen aus den Niederlanden interessant sein (Youtube Kanal Morsch).<\/p>\n\n\n\n<p>China E-Autos konnten sich hierzulande noch nicht durchsetzen,  wohl wegen der noch viel zu hohen Preise f\u00fcr die gebotene Qualit\u00e4t. Eigentlich m\u00fcssten ja in der Schweiz E-Autos aus China wegen des Freihandelsabkommens hierzulande massiv g\u00fcnstiger sein. Da der Schweizer Markt aber von wenigen Monopolisten beherrscht wird, m\u00fcsste man ein E-Auto selbst von China importieren, was aber wegen der horrenden Zulassungsgeb\u00fchren von rund CHF 16&#8217;000.&#8211;, sofern das Auto hierzulande nicht homologisiert ist, nicht m\u00f6glich ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch hinkt die Rechtssprechung in der Schweiz massiv hintennach. Mieter haben keinen Anspruch auf einen Ladeplatz in der Tiefgarage, bei Eigent\u00fcmergemeinschaften ben\u00f6tigt man eine Mehrheit um eine Ladestation zu installieren. Nur mit einer Ladestation zuhause ist ein Elektroauto g\u00fcnstiger als ein Verbrenner.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt zeigt sich in der Schweiz eine durch diverse Lobby-Einfl\u00fcsse  gel\u00e4hmte E-Auto-Politik. Es sollte das Recht auf einen Ladeplatz gesetzlich verkankert werden, auch sollten alle Handelsschranken, wie z.B. die 4 % Zoll, die auch auf importierte E-Autos geschlagen werden, abgeschafft werden.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Juli 2021: Die verheerenden Waldbr\u00e4nde und \u00dcberschwemmungen lassen erahnen, dass der Klimawandel Realit\u00e4t geworden ist. Wie sind die Klimaeffekte einzuordnen? <\/p>\n\n\n\n<p>Verbrennermotoren in Autos stossen sicher viel CO2 und Stickoxide aus. Aber sind sie massgeblich am rasanten Klimawandel beteiligt? Wahrscheinlich nur zu einem kleinen Teil: In Bodenn\u00e4he ausgestossenes CO2 kann von Pflanzen aufgenommen und zu Sauerstoff verarbeitet werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Hauptschuldiger ist der Flugverkehr: Er st\u00f6sst CO2 und Russpartikel in 10 bis 12 Km H\u00f6he aus. Dort fehlen Pflanzen, die das CO2 abbauen k\u00f6nnten. Die Kondensstreifen sorgen f\u00fcr Cirrus-Wolken, die die W\u00e4rme zur Erde zur\u00fcckstrahlen. Da ist die Idee von Elon Musk, mit dem Hyperloop, einer unterirdischen Rohrpost, den Flugverkehr abzul\u00f6sen, absolut genial. <\/p>\n\n\n\n<p>Aber weshalb sollen wir die Verbrenner auf dem Boden abschaffen? Haupts\u00e4chlich wegen des Feinstaubs, den insbesondere Dieselfahrzeuge emittieren. Diverse Deutsche St\u00e4dte, wie z.B. Stuttgart, leiden unter den Emissionen. Mir als Schweizer ist es in Deutschland aufgefallen, wie der Verkehr stinkt, aber massiv. hierzulande weniger &#8222;riechbar&#8220;, da weniger Dieselfahrzeuge unterwegs sind. Feinst\u00e4ube f\u00fchren zu Bluthochdruck und einem verk\u00fcrztem Leben.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Wussten Sie, dass hochgez\u00fcchtete Benzinmotoren nach 200&#8217;000 Km Revisionsbed\u00fcrftig sind? Nicht so bei Elektromotoren. Sollten diese mal ausgedient haben, sind sie leicht zu ersetzen. Es k\u00f6nnte durchaus sein, dass man mit Elektroautos weg von der Wegwerfmentalit\u00e4t kommt. Reparaturen sind kosteng\u00fcnstiger und damit die Lebensdauer eines Autos viel l\u00e4nger.<\/p>\n\n\n\n<p>Die an der Auto Z\u00fcrich Ausstellung gezeigten Elektrofahrzeuge k\u00f6nnen Sie hier betrachten:<\/p>\n\n\n\n<p><br> <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/185282271@N02\/albums\/72157711626452071\" target=\"blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.flickr.com\/photos\/185282271@N02\/albums\/72157711626452071<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p>Die aufkommende Elektromobilit\u00e4t wird die gesamte Autoindustrie aufmischen. Elektroautos ben\u00f6tigen nur circa die H\u00e4lfte des Unterhalts. Die Produktion ist ebenfalls massiv kosteng\u00fcnstiger, weil viele  mechanische Teile nicht mehr ben\u00f6tigt werden, wie zum Beispiel das Getriebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuzeit sind die Batterien noch der Bestandteil, der das Auto teuer macht. Die Batterien werden aber st\u00e4ndig g\u00fcnstiger. Am Sion von Sono Motors (ein Deutscher Startup) sieht man deutlich das Verh\u00e4ltnis: Das Auto ohne Batterie kostet EUR 16&#8217;000 und die Batterie EUR 9&#8217;000.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/elektroauto.fun\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/id3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10\" srcset=\"https:\/\/elektroauto.fun\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/id3.jpg 800w, https:\/\/elektroauto.fun\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/id3-300x200.jpg 300w, https:\/\/elektroauto.fun\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/id3-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit dem Einstieg der grossen Konzerne wie Volkswagen mit dem ID 3 beginnt die Elektromobilit\u00e4t interessant zu werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Bald werden die Reichweiten der Elektros diejenigen von Verbrennerautos \u00fcbertreffen. Insbesondere falls sich die Feststoffbatterie bald etabliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Elektroauto Branche l\u00e4sst sich meines Erachtens wie folgt gliedern:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Startups (Sono Motors, Uniti, Nio, Byton etc.)<\/li>\n\n\n\n<li>Pionier (Tesla)<\/li>\n\n\n\n<li>Etabliert (BMW, Mitsubishi, Nissan)<\/li>\n\n\n\n<li>Grosskonzerne (Volkswagen, Mercedes, Ford, PSA, Jaguar)<\/li>\n\n\n\n<li>Spezialfahrzeug-Hersteller (Kyburz, &#8230;)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Kriterium ist die Platform.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Elektifizierter Verbrenner<\/li>\n\n\n\n<li>Platform speziell f\u00fcr Elektroauto<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>In Europa hat sich bis jetzt eigentlich nur der Pionier Tesla durchgesetzt. Bei lokalen Dienstleistern ist auch der Mitsubishi i-MEV sehr oft zu sehen. Bei Die Europ\u00e4ischen Hersteller haben sehr oft eine schlechte Presse. So gilt der BMW I3 als viel zu teuer und unpraktisch, der Renault Clio wegen der teueren Batteriemiete als zu teuer im Unterhalt, der Porsche Taycan kann nicht mit dem Konkurrenten Tesla in der Reichweite mithalten, der Audi Etron hat zu viele Kn\u00f6pfe und ist schwer zu bedienen, der Mercedes EQC hat zu viele Relikte eines Verbrenners, bei den meisten sind Ersatzbatterien unerschwinglich, bei kaputter Batterie sind die Autos schrottreif&#8230;.die Liste ist lang. <\/p>\n\n\n\n<p>Was ist dann der richtige Weg? Es ist sicher nicht die Elektrifizierung von Verbrennern, was zu viel zu schweren Kontruktionen f\u00fchrt. Zu Beginn der Luftfahrt sahen die ersten Flugzeuge aus wie Schiffe, gleiches ist mit elektifizierten Benzinern.  Wegen des geringeren Platzbedarfs des Motors d\u00fcrften Elektoautos bald ganz anders aussehen als Verbrenner.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr wahrscheinlich ist Volkswagen auf dem richtigen Weg. Wie viele andere grosse Hersteller scheiterte VW an elektifizierten Verbrennern wie E-Golf und  E-Up. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Einsicht, spezialisierte E-Autos herzustellen, kam sp\u00e4t. Das Konzept, die ganze Herstellungskette im eigenen Haus zu platzieren, insbesondere die Batterieherstellung und das Recycling, ist wohl die beste. Eine Platform zu entwickeln, die im ganzen Konzern Wiederverwendung findet, ist genial. Die Platform des i3 ist speziell f\u00fcr Elektroautos konzipiert, dazu geh\u00f6ren zum Beispiel  Trommelbremsen hinten und variable Motorisierungsvarianten. Trommelbremsen beim E-Auto weil die Hinterradbremsen wegen der Rekuperierung praktisch nicht mehr ben\u00f6tigt werden. Scheibenbremsen rosten bei zu geringer Benutzuhg.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zahlreichen Argumente gegen Elektroautos sind meist nicht stichhaltig. Einzig das zur Zeit noch hohe Gewicht und damit viel Pneuabrieb oder die noch kaum entsorgbaren Batterien sind ein Kontrapunkt. Das Argument, den Auspuff in das Kohlekraftwerk zu verlegen, ist sehr schwach. Auch wenn es Kohlestrom sein sollte, wird dieser zentral erzeugt und die Luft wird gefiltert. Das ist entwas anderes als tausende einzelne Auspuffe von Dieselfahrzeugen, die die Stickoxide fl\u00e4chenhaft verteilen. Elektroautos haben wegen der einfacheren Wartung (ein neuer Motor kostet nicht viel) viel mehr Kilometerleistung. So ist das Argument der grossen grauen Energie in einem Fahrzeug nicht haltbar. Schon meherere Teslas haben schon eine Million Kilometer auf dem Buckel. Wenn das nicht eine Ressourcenschonung sein sollte?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Januar 2025: Die ersten preisg\u00fcnstigen Modelle erscheinen auf dem Markt. Hervorstechen tun die Modelle von Skoda mit einem sehr sch\u00f6nen neuen Design, Ford mit dem E-Puma und Kia mit dem EV3. Leider kosten auch diese Modelle \u00fcber CHF 30&#8217;000.&#8211;. 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